Über uns
Zwei Familien am Lindenrain.
Ein altes Bauernhaus, eine Hangweide, ein Garten. Wir versuchen, hier so viel wie möglich selber zu erzeugen und mit dem zu arbeiten, was der Hof hergibt.
Wer wir sind.
Vera und Marcel, Florin und Ursi, und die Kinder, die hier aufwachsen. Wir teilen uns das Haus, die Weide, den Garten und die Arbeit, die daran hängt.

Was uns verbindet: Möglichst viel von dem, was wir essen, soll von hier kommen, und möglichst wenig an Futtermitteln und Dünger soll dafür zugekauft werden. In die natürlichen Prozesse möchten wir so wenig wie nötig eingreifen, und wir haben Freude an traditionellen Arbeitstechniken. Die Nutztiere auf unserem Hof sollen ein verhältnismässig langes, artgerechtes und gutes Leben haben. Gemüse aus dem Garten, Obst aus der Hostett, Eier von den Hühnern, Fleisch von Schweinen und Hähnen, die wir vom ersten Tag an kennen und mit Namen rufen.
Ein kleiner Kreis, der sich schliesst
Daraus ergibt sich fast von selbst ein Kreislauf. Die Schweine fressen im Frühling und Sommer das Gras der Hangweide und im Herbst und Winter das, was die Natur rundherum hergibt: Eicheln aus den Wäldern, Lagergemüse und -obst aus der Hostett, Hagebutten aus der Hecke, Heu aus dem grasreichen Frühling und Rüstabfälle aus der Küche. Was im Stall anfällt, kommt in den Garten. Was im Garten übrig bleibt, landet bei den Hühnern. Der Hang, der mit Maschinen nur sehr mühsam zu bewirtschaften wäre, wird mit der Sägesse (Sense) von Hand gemäht und von Tieren beweidet, die kaum wühlen und die Grasnarbe stehen lassen.
So kommt es, dass man den Schweinen im Winter Kürbisse füttert und im kommenden Frühling die Setzlinge wie von alleine aus dem mit Mist gedüngten Beet spriessen :) Wir sind ein Mini-Betrieb, und dieser Kreis ist klein. Aber er schliesst sich, und darum geht es uns: mit den Ressourcen zu arbeiten, die ohnehin da sind, statt sie von weit her zu holen.
Für die Kinder ist der Hof ein Ort, an dem Essen nicht aus einer Packung kommt und ein Tier kein Bild auf einem Bildschirm ist. Sie wachsen mit dem Wetter auf, mit Dreck an den Händen, mit Geburten im Stroh und damit, dass ein Leben auch endet.
Wo wir sind.
Englisberg liegt auf dem Längenberg südlich von Bern und hat rund zweihundert Einwohner. Von hier oben sieht man an klaren Tagen über das Gürbetal hinweg bis in die Alpen, und mit dem Velo ist man in dreissig Minuten in der Stadt Bern.
Bei unserem Bauernhaus aus dem Jahre 1707 versuchen wir möglichst viel der alten Substanz zu erhalten. Das Stallgebäude ist deutlich jünger und befindet sich hinter dem Haus am Hang. Seit 2026 dürfen wir rund 4500 m2 gepachtete Weidefläche bewirtschaften.
Besuche sind nach Absprache gerne möglich. Wenn du überlegst, ob Kune Kune zu dir passen, ist ein Nachmittag bei den Tieren meistens der beste Weg, es herauszufinden.
